Medizinische Heilhypnose nach Milton H. Erickson

"Hypnose hilft auch dann, wenn alles andere versagt" ( James Braid, brit. Mediziner, 1795-1860)

Hypnose ist eine jahrtausend alte Technik, mit deren Hilfe es möglich ist, die Ressourcen zur Selbstheilung, die jeder Mensch in sich trägt zu aktivieren.
Die moderne Hypnotherapie, welche durch Milton H. Erickson begründet wurde, ist ressourcen-, ziel- und lösungsorientiert und geht von dieser Grundannahme aus.

Unter moderner Hypnose versteht man eine kommunikative Kooperation zwischen Therapeut und Klient, bei der der Therapeut dem Klienten hilft, in einen angenehmen und entspannten Trancezustand zu gelangen.

In diesem Zustand tiefer Entspannung ist der Klient für die Suggestionen besonders empfänglich, der Zugang zu den unbewussten Ressourcen besonders effektiv und dadurch sind kreative Veränderungen im Unbewussten leichter möglich.

Der Klient kann sich auch nach einer Behandlung an alle Worte erinnern, die ihm von seinem Therapeuten „eingeflüstert“ wurden. Er nimmt während der Hypnose alle Umweltgeräusche wahr, nur stören sie ihn jetzt nicht mehr. Der Erfolg der Hypnosetherapie besteht darin, dass durch entsprechende Formeln das Unterbewusstsein im positiven Sinn neue Impulse erhält, die es dann später umsetzt.

Hypnose ist immer ein freiwilliger Vorgang. Niemand kann gezwungen werden, in Hypnose Dinge zu tun, die er im Wachzustand ablehnen würde.  Der Klient behält in Hypnose die völlige Kontrolle und kann die Trance jederzeit beenden.